01
Der Bericht beginnt bei der Kommunion
Die Mitteilung von Bischof Zbigniew Kiernikowski datiert das Geschehen auf den Weihnachtstag 2013 in der Hyazinthkirche. Während der Kommunion fiel eine konsekrierte Hostie zu Boden und wurde in Wasser gelegt. Später zeigte sich eine rote Verfärbung. Sein Vorgänger setzte eine Kommission ein, um das Phänomen zu beobachten; im Februar 2014 wurde ein Stück des roten Materials zur Untersuchung auf ein Korporale gelegt.
02
Was die Untersuchenden berichteten
Der Bischof zitierte eine rechtsmedizinische Begutachtung, die Fragmente quergestreifter Muskulatur beschrieb, deren Gesamtbild am ehesten Herzmuskelgewebe ähnelte; genetische Tests deuteten laut seiner Mitteilung auf menschlichen Ursprung hin. Diese Befunde wurden in einer diözesanen Mitteilung berichtet; für sich allein klären sie weder, wie das Material dorthin gelangte, noch belegen sie eine übernatürliche Ursache. Diese Website hat weder die Proben noch die vollständigen Laborunterlagen unabhängig untersucht.
03
Eine Entscheidung über die Verehrung
Kiernikowski sagte, er habe den Fall im Januar der Kongregation für die Glaubenslehre vorgelegt und nach Empfehlungen des Heiligen Stuhls die Pfarrei angewiesen, einen Ort für die Reliquie vorzubereiten und Besucher über eucharistische Frömmigkeit zu unterrichten. Die Diözese Legnica berichtet, die Reliquie sei am 2. Juli 2016 mit Zustimmung des Heiligen Stuhls zur öffentlichen Verehrung freigegeben worden. Der Bischof beschrieb ein Ereignis mit Merkmalen eines eucharistischen Wunders; die Erlaubnis zur Verehrung ist keine Erklärung des Vatikans über einen übernatürlichen Ursprung.
Quellen und Bildnachweis
Mitteilung des Bischofs von Legnica, veröffentlicht vom Heiligtum des heiligen Hyazinth
Diözese Legnica, Mitteilung zum zehnjährigen Jubiläum 2026
Redaktionell geprüft am 29. September 2026. Unabhängige Andachtssammlung. Keine Verbindung zur Carlo-Acutis-Vereinigung.
